Ernährung im Yasni Exposé von Hans H. Rhyner

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Hans H. Rhyner @ Schweizer Praxis für Ayurveda Medizin, Teufen AR

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329 Informationen zu Hans H. Rhyner

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Ein Praxisbuch für den Alltag hat Hans H. Rhyner für diejenigen verfasst, denen diese Heilkunst noch fremd ist: Ayurveda für Einsteiger heißt es ...
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Rhyner & Rosenberg - Das große Ayurveda Ernährungsbuch ... Autoren: Hans H. Rhyner & Kerstin Rosenberg. Titel: Das große Ayurveda Ernährungsbuch. Verlag/Edition: AGM ...
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Hans H. Rhyner. Ayurveda für Einsteiger. Ernährung, Gesundheitspflege, Selbstbehandlung. ... Hans H. Rhyner. Das Ayurveda Yoga-Programm. Spezielle Yogaübungen ...
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Die ayurvedische Behandlung altersbedingter Erkrankungen von Dr. Hans H. Rhyner

Die ayurvedische Behandlung altersbedingter Erkrankungen (1) Adipositas (Fettleibigkeit) Aus ayurvedischer Sicht reduziert sich im Alter generell das Feuer-Element. Der dadurch herabgesetzte Primäre- sowie Gewebestoffwechsel (Jatharagni und Bhutagni) fördert die Tendenz zu einer Gewichtszunahme, vor allem bei Menschen mit Wasser-Erde-Element (Kapha, Vata-Kapha und Pitta-Kapha Prakriti) in ihrer Grundkonstitution. Deshalb haben bei älteren Mensachen Bewegungsarmut, kalte Speisen und Getränke besonders negative Auswirkungen. Die Beweglichkeit sollte unbedingt bis ins hohe Alter erhalten bleiben, denn nur so ist gewährleistet, dass die Älteren auch in Bewegung bleiben und das ist die beste Prävention bei Fettleibigkeit. Extrem belastend sind Tagesschlaf und im Allgemeinen zu langer Schlaf. Damit werden die schweren Elemente im Körper gefördert, anstatt ihnen entgegenzuwirken. Einsamkeit, Mangel an sozialen Kontakten, Altersdepression sind psychologisch bedingte Ursachen für Fettleibigkeit. Hinzu kommt noch die familiäre Belastung als weiterer ätiologischer Faktor. Therapie: Die beiden intensiven ausleitenden Verfahren des Pancakarma wie therapeutische Erbrechen (Vamana) und Abführen (Virecana) werden in Verbindung mit gewebereduzierenden physikalischen Maßnahmen nacheinander oder einzeln durchgeführt. Wirksame Medikamente bei Fettleibigkeit sind Anthalea azadirachta (Nimba), Commiphora mukul (Guggulu), Weihrauch (Shallaki), Boerhaavia diffusa (Punarnava) und Extrakt aus Schieferöl (Shilajit). Ernährung: Eine strikte Kapha reduzierende Ernährung ist hier angezeigt. Das bedeutet ausschließlich gekochte, warme Speisen und Getränke, die mit bitteren und scharfen Gewürzen und möglichst wenig Fett (ideal ist Sesamöl) zubereitet werden. Auf normales Salz sollte vollständig verzichtet werden. Kräutersalz oder naturbelassenes Steinsalz in geringen Mengen sind angezeigt. Um das Verdauungsfeuer anzuheizen, sollten Sie vor jeder Mahlzeit ein Stück frischen Ingwer kauen. Für mehr Geschmack sorgt, wenn Sie den Ingwer in ganz feine Stücke zerhacken, diese mit einem Schuss frischen Zitronensaft und etwas Honig vermischen und einnehmen. Nach der Mahlzeit kann ein Digestif aus bitteren Pflanzen die Verdauung anregen. Zum Beispiel können Sie sich in der Apotheke Frischpress-Säfte von Artischocken, Brennesseln oder Löwenzahn besorgen und die vorgeschrieben Menge einnehmen. Lifestyle: Möglichst viel geistig, soziale und körperliche Bewegung sind ein absolutes Muss. Sie sollten sich aber weder überfordern noch ein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie einmal nicht nach Plan Sport treiben oder bei einem freudigen Anlass etwas über die Stränge geschlagen haben. (2) Arteriosklerose (Arterienverkalkung) Arterienverkalkung ist im normalen Verlauf ein natürlicher Alterungsprozess. Dabei findet eine Veränderung der Blutgefässe statt. Die Gefäßwände lagern Fett ein, verkalken, verlieren an Elastizität und der Gefäßdurchmesser verengt sich zunehmend. Diese Ablagerungen werden Plaques genannt. Die Folge: Das Blut kann nicht mehr ungehindert fließen. Folgende Risikofaktoren fördern die Plaquebildung und führen dazu, dass diese früher einsetzt: Rauchen, Zuckerkrankheit, erhöhter Blutdruck, erhöhter Cholesterinspiegel, Übergewicht, Bewegungsmangel, negativer Stress, erhöhte Werte der Aminosäure Homocystein oder des C-reaktiven Proteins (CRP). Je nachdem, an welchen Gefäßen solche Veränderungen auftreten, können folgende Symptome erscheinen: Im Gehirn führt Arteriosklerose möglicherweise zu Schlaganfällen (Apoplexien). Die Folge davon kann eine halbseitige Lähmung sein. Am Herzen zeigt sich Arterienverkalkung in Form von Herzenge (Angina pectoris), Herzschwäche (Herzinsuffizienz) oder Herzinfarkt. Arterienverkalkung in den Nierengefäßen kann einen hohen Blutdruck und Nierenversagen bewirken. In den Beinen treten in Verbindung mit grösserer Belastung Schmerzen auf, später auch beim Gehen (Claudicatio intermittens bzw. Raucherbein oder Schaufensterkrankheit). Bei Männern führt die Arterienverkalkung in den Beckenarterien unter Umständen zu Impotenz. Therapie: Die moderne Medizin ist überzeugt, dass Arterienverkalkung nicht geheilt, sondern nur durch Vorbeugung vermieden werden kann. In der Ayurveda Medizin sind wird da anderer Meinung. Prof. Udupa hat in seinen Langzeitstudien an der Benares Hindu University über zwei Jahrzehnte gesicherte klinische Studien durchgeführt, die eindeutig die positive Wirkung bei Arteriosklerose von Extrakten der Rinde von Terminalia arjuna belegen, ein Medikament, das in der Ayurveda seit Tausenden von Jahren bekannt ist. In meiner Praxis habe ich damit sehr großen Erfolg. Die Extrakte von Terminalia arjuna gibt es in verschieden Darreichungsformen, wie zum Beispiel Parthadyarishtam, einem Kräuterwein oder als reines Kräuterkonzentrat (5:1 herb ratio): Die Wirkung der Terminalia arjuna kann eindeutig erhöht werden, wenn täglich Atemübungen (Pranayama = Yoga-Atmung) durchgeführt werden. Eine deutliche Verbesserung der Durchlässigkeit der Gefäße stellt sich nach Langzeiteinnahme von 6 Monaten bis zu einem Jahr ein. Die Symptome von Angina pectoris und andere nehmen hingegen schon nach ein paar Tagen Einnahme ab. In der klassischen Literatur sind frische Milchabkochungen des Rindenpulvers in einer Dosis bis zu 6 g auf eine Tasse Milch beschrieben. Die Milch lindert die adstringierende Wirkung und macht das Präparat verträglicher vor allem für ältere Menschen. Bei Übergewichtigkeit, hohen Cholesterinwerten oder einer Milchunverträglichkeit kommt das reine Pulver oder Konzentrat in geringerer Dosierung zum Einsatz. Blutegeltherapien verringern die Gefahr von Thrombosebildung, können die Blutwerte verbessern und reduzieren die Plaquebildung. Sie werden in der Ayurveda wie auch der europäischen Naturheilkunde wieder vermehrt eingesetzt. Ernährung: Eine ebenso herausragend Rolle wie bei der Übergewichtigkeit spielt auch bei der Arterienverkalkung die Ernährungsweise. Während bei Übergewicht in den allermeisten Fällen eine Kapha reduzierende Ernährungsweise empfohlen werden muss, ist es bei Arteriosklerose nicht ganz so einfach. Hier muss die Ayurveda Grundkonstitution in den Diätplan miteinbezogen werden. Zum Beispiel können Menschen mit hohem Vata-Anteil in Ihrer Grundkonstitution nicht einfach auf eine anti-Kapha Ernährung umgestellt werden, weil eine solche sehr leicht ist und den erhöhten Nährstoffanforderungen von Vata nicht genügen würde. Sicher gilt für alle Typen, dass grundsätzlich nur warme, frisch gekochte Speisen und Getränke eingenommen werden sollten. Auf die „guten“ Fette von frisch gepressten pflanzlichen Ölen darf auf keinen Fall verzichtet werden. Hingegen sollen tierische Fette möglichst vermieden werden. In Fett oder Öl gebackene Speisen müssen weggelassen werden. Lifestyle: Reduzieren Sie das Rauchen. Ideal ist, wenn Sie ganz aufhören können. Aber erwarten Sie nicht, dass ein Monat nach dem Aufhören Ihre Beschwerden weg sind. Es kann Jahre dauern, bis der Körper mit den Rauchschäden fertig geworden ist. Eine Pancakarma Kur kann da viel schneller aufräumen und die Regeneration beschleunigen. Frischer Sauerstoff muss ins Blut und das erreichen Sie gut mit regelmäßigen Yoga Atemübungen. Überhaupt sind tägliche Yoga-Übungen ideal, weil ohne Aufwand in den eigenen vier Wänden und ohne Behinderung externer Faktoren praktiziert werden kann. Lassen Sie unbedingt Ihre Beschwerden wie Diabetes, erhöhten Cholesterinspiegel oder Bluthochdruck behandeln und kontrollieren. Unternehmen Sie jeden Tag einen halbstündigen Spaziergang in freier Natur. (3) Arthrose (Gelenkabnutzung) Wenn Gelenke durch Abnutzung geschädigt oder zerstört werden, spricht man von Arthrose. Sie ist im Gegensatz zu Rheuma eine nicht-entzündliche Gelenkerkrankung. Im letzten Viertel des Lebens sind alle Menschen von dieser Erkrankung mehr oder weniger betroffen. Sie ist eine typische Alterskrankheit. Übergewichtige und Frauen besitzen ein höheres Risiko. Arthrose kann im Grunde an allen Gelenken auftreten, am häufigsten jedoch an Wirbelsäule, Hüft-. Knie-, Fuß- oder Handgelenken. Eine langjährige Überbelastung der Gelenke durch harte körperliche Arbeit, Haltungsfehler, Verletzungen oder bei gewissen Formen auch Veranlagung kann eine Abnutzung begünstigen. Die moderne Medizin stellt sich auf den Standpunkt, dass solche Abnutzungen nicht rückgängig gemacht werden können: In schweren Fällen könne nur ein implantiertes Kunstgelenk eine Verbesserung bringen. Ansonsten werden schmerzlindernde und entzündungshemmende Arzneimittel verschrieben. Hier ist Ayurveda ganz anderer Meinung und kann das in der Praxis belegen. Gelenke, auch abgenutzte, bestehen aus organischen Substanzen, lebendigem Gewebe. Bei mittleren oder milden Fällen hat der Patient durchaus gute Chancen, dass der Gewebestoffwechsel gut anspricht und sich neues Gewebe bildet. Als Resultat von solchen Anwendungen kann z.B. ein 81-jähriger Patient von mir seit 2 Jahren wieder in den Skiurlaub fahren oder eine 79-jähirge Klienten wieder ohne Gehhilfe in der Stadt spazieren gehen. Je früher und regelmäßiger mit Gegenmaßnahmen begonnen wird, umso länger werden die Beschwerden ausbleiben. Dass dieses Konzept in die korrekte Richtung weist, zeigen die jüngsten Bemühungen der Biotechnologie. Sie will aus Klientenzellen neues Knorpelgewebe züchten und implantieren. Therapie: Die einfachstmögliche ayurvedische Therapie ist eine Kombination von medikamentöser Therapie mit Weihrauch- (Boswellia serrata) oder Myrrhepräparaten (Commiphora mukul) mit einer lokalen Applikation von medizinischen Ölen (Dhanvantara Thaila oder Murivenna Keram). Nachdem die ideale Dosierung, Medikament und Öl bestimmt wurden, kann der Patient bei sich zu Hause die Therapie selbst durchführen. Diese Behandlungen werden 3 bis 12 Monate, in manchen Fällen dauerhaft beibehalten. In regelmäßigen Abständen von 6 bis 8 Wochen kommt der Patient zu Folgekonsultationen. Nachhaltiger und schneller wirken stationäre Behandlungen von 2 oder mehreren Wochen. Dabei kommen ausleitende Therapien (Pancakarma) sowie intensive physikalische Behandlungen zum Einsatz. Ayurveda betrachtet Arthrosen neben dem reinen Abnutzungseffekt auch als Stoffwechselerkrankung. Damit ist der primäre Stoffwechsel (Jatharagni) wie auch der Gewebestoffwechsel gemeint, insbesondere der Fett- und Knochengewebe-Stoffwechsel (Medoagni und Asthagni). Der enge Zusammenhang zwischen Fett- und Knochengewebe führt dazu, dass Medikamente, die für das Knochengewebe (schließt Knorpelgewebe mit ein) von diesem besser aufgenommen werden können, wenn sie in einem fettigen Medium verabreicht werden. (Wie in der Einleitung beschrieben, entsteht nach ayurvedischer Auffassung ein Gewebe aus dem Vorgängergewebe!) Der nächste wichtige Punkt, der sich aus diesem Zusammenhang schließen lässt, ist eine angepasste Ernährungsweise. Ein weiterer Zusammenhang besteht zwischen Dickdarmschleimhaut und Knochengewebe. Deshalb wirken nährende Klistier (Brimhana Vasti) äußerst günstig auf die Bildung von Knorpel und Knochengewebe. Ernährung: Überwiegend steht die Arthrose im Zusammenhang mit der Bioenergie Vata und so kommt in vielen Fällen eine Vata reduzierende Ernähung zum Einsatz, d.h. warme, nährende und beruhigende Speisen. Natürliche Calcium Oxyde aus Eierschalen, Muscheln, Perlen oder Hirschhorn können als Nahrungsergänzung eingenommen werden. Zusätzlich sollten auch genügend Milchprodukte wie heiße Milch, Hüttenkäse, Buttermilch, Quark, Sahne und Yoghurt konsumiert werden. Bei Übergewichtigkeit können die Calcium Oxyde mit einer Kapha reduzierenden Ernährung eingenommen werden. Lifestyle: Salben Sie nicht nur die schmerzenden Gelenke sondern den ganzen Körper zweimal in der Woche mit warmem Sesamöl oder noch besser mit eine (anti-) Vata-Öl ein. Lassen Sie dieses 30 bis 60 Minuten lang gut einwirken und nehmen Sie hernach eine warme Dusche oder ein heißes Bad. Am Besten setzen Sie sich dazu auf einen Schemel im gut beheizten Badezimmer oder Sie setzen sich ganz einfach in die Badewanne. Nach dieser Prozedur sollten Sie sich ½ Std. lang gut ausruhen. Da Arthrosen aus Fehlstellungen und -belastungen entstehen, wird Ihnen auch hier regelmäßig durchgeführtes Yoga gute Dienste leisten. Stimmen Sie die Übungen auf Ihre Beschwerden ab. Die Verbindung mit den gewebestärkenden Ölbehandlungen und dem Muskel aufbauenden und dehnenden Yogahaltungen ist ideal. Alle therapeutischen und präventiven Bemühungen richten sich darauf, ein schnelleres Fortschreiten zu verhindern und die Symptome zu lindern. (4) Osteoporose (Knochenschwund) Hier haben wir eine eindeutige Stoffwechselerkrankung der Knochen. Durch den Abbau an Knochenmasse verliert der Knochen seine Stabilität. Schmerzhafte Knochenbrüche sind die Folgen. Diese Brüche führen bei älteren Menschen dazu, dass sie auf fremde Hilfe im Alltag angewiesen sind. Mehr als ein Drittel aller Frauen über 60 Jahren ist betroffen, denn die häufigste Ursache ist der Östrogenmangel. Männer dagegen sind von Osteoporose bedingt durch Testosteronmangel nur selten betroffen. Ebenfalls häufig ist die Altersosteoporose nach dem 70. Lebensjahr. Sie tritt bei beiden Geschlechtern auf, wobei vor allem jahrelange geringe Bewegung und Mangelerscheinungen dafür verantwortlich sind. Verursacher können übermäßige Diäten in der Jugend (Magersucht), ein hoher Kaffeekonsum, Missbrauch von Abführmitteln, Langzeitbehandlungen mit Kortison, eine nicht behandelte Schilddrüsenüberfunktion, langjährige Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder des Darms (Diabetes, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), rheumatische Erkrankungen, Rauchen und Alkoholgenuss sein. Das Knochengewebe ist eine lebendige Verbindung von Zellen, die ständig neu aufgebaut, umgebaut und abgebaut werden. Bis zum 40. Lebensjahr überwiegen die Aufbauprozesse. Danach wird jährlich ein geringer Prozentsatz der Knochenmasse abgebaut. Die Regulation des Auf- und Abbaus erfolgt unter anderem durch verschiedene Hormone. Therapie: In der Ayurveda sehen wir, dass die über einen längeren Zeitraum angesammelte Bioenergie Vata das Knochengewebe (Asthi Dhatu) attackiert. Die physikalischen Therapien wie Ganzkörperölmassagen mit anschließendem Ganzkörperschwitzbad sowie Ganzkörperölgüsse sind besonders wirksam, um das überschüssige Vata abzubauen und gleichzeitig das Knochengewebe zu nähren. Sie müssen als ambulante Therapien 2-4 x pro Monat durchgeführt werden oder stationär über eine Periode von mindestens 12 bis 14 Tagen. Zusätzlich zu den Massagen sollten eine Serie von öligen (Anuvasana Vasti) und nährende Klistiers (Brimhana Vasti) vorgenommen werden. Auch hier sei auf den Zusammenhang von Dickdarmschleimhaut und Knochengewebe hingewiesen. Hinzu kommen kalziumhaltige Medikamente. Dabei wird das anorganische natürliche Kalzium mehrmalig mit Fruchtsäuren vermischt und erhitzt. Die Asche (Bhasma), die dabei entsteht besteht aus organisch gebundenem Kalzium und wird vom Knochengewebe besser aufgenommen als konventionelle Präparate, insbesondere weil es mit einem fetten Medium (reines Butterfett) verabreicht wird. Es existieren verschieden spezifische Ayurveda Öle, die sehr effektiv das Knochengewebe vermehren. Andere wiederum sorgen für schnelle Heilung nach Frakturen. Selbst wenn ein Patient bettlägerig ist oder unter Bewegungsmangel leidet, kann Dank der speziellen Massagetechnik in Kombination mit diesen Ölen das ganze Gewebe sehr schnell aufgebaut werden. Arthrosen und Osteoporose sind zwei Leiden, die meiner Erfahrung nach mit Ayurveda sehr gut behandelt werden können. Ernährung: Ernähren Sie sich kalziumreich mit Milchprodukten. Vitamin D ist reichlich enthalten in Fisch, Eiern, Milch und Butter. Außerdem wird es vom Körper mit Hilfe der UV-Strahlung selbst gebildet. Deshalb ist auch im Winter Sonnenbaden angezeigt. Verwenden Sie naturbelassenes Steinsalz. Vermeiden Sie phosphathaltige Nahrungsmittel wie Softdrinks (Coca Cola), Fleisch, Wurst oder Schmelzkäse. Ansonsten können Sie sich entsprechend Ihrer Grundkonstitution ernähren. Lifestyle: Reduktion von Alkohol, Nikotin und Kaffee. Tägliche Bewegung im Freien ist angezeigt und ein die Sinne anregender Lebensstil. Die Eigenölmassage ein bis zweimal die Woche durchgeführt, ist Ihre beste Versicherung gegen Knochenbrüche! Das Öl dringt durch das Gewebe bis zum Knochen und macht diese geschmeidig sowie ein Stock aus Holz, der regelmäßig eingeölt wurde, sich gut biegen lässt und niemals bricht. (5) Parkinson-Krankheit (Schüttellähmung) Bei der Parkinson-Erkrankung kommt es zu einem fortschreitenden Verlust der dopmaninproduzierenden Zellen im Gehirn. Ohne die richtige Menge Dopamin kann sich der Mensch nicht richtig bewegen. Es kommt zu den klassischen Symptomen wie Bewegungsarmut, Muskelsteifheit und Zittern. Diese Krankheit ist eine typische Erkrankung des Alters. Etwa 1 % der 60-jährigen und 3 % der 80-jährigen haben Parkinson. Die Prakinson Krankheit lässt sich nicht heilen, kann aber viele Jahre effektiv behandelt werden. Therapie: Die moderne medikamentösen Therapien lindern die Symptome, besitzen aber selbst hohe Nebenwirkungen. Patienten, die mit dem populärsten Medikament Levodopa behandelt werden, profitieren in der Anfangsphase von dessen guter Wirksamkeit. In späteren Stadien treten aber unwillkürliche und schmerzhafte Bewegungsabläufe auf. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese Spätkomplikationen durch die Behandlung mit Levodopa ausgelöst wurden. Zudem lässt die Wirksamkeit von Levodopa mit der Zeit nach. Hier empfehle ich eine Kombinationstherapie mit ayurvedischen Therapien. Einerseits kann die moderne medikamentöse Therapie mit Extrakten aus der Mucuna Bohne (Mucuna pruriens) in ihrer Wirksamkeit gut unterstützt werden. Geringere Dosierungen von Levodopa über längere Zeitspannen sind so möglich. Dazu sind unbedingt auch ayurvedische physikalische Therapien einzusetzen. Stirnölguss (Shirodhara), Kopfeinlauf (Shirovasti), Ganzkörperölgüsse und Massagen lindern die Symptome effektiv. Dazu bietet sich aus der Reihe der eliminierenden Maßnahmen (Pancakarma) der Naseneinlauf mit medizinischen Spezialölen als wirksame Therapie an. Falls das Muskelgewebe stark reduziert ist, können spezielle Massagen mit nährenden Wickeln (Pinda Sweda) Abhilfe leisten. Ernährung: Wegen der extrem starken Vata Komponente bei dieser Erkrankung, sollte wo immer möglich eine Anti-Vata Ernährungsweise eingehalten werden. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Trinken Sie warmes Wasser mit etwas Milch oder Sahne und heiße Milch. Mit den Medikamenten sollten Sie aber keine zu eiweißreiche Mahlzeiten einnehmen. Dopamin ist auch ein Eiweiß und würde im Darm von den anderen Eiweißen verdrängt werden. Lifestyle: Das Gehirn ist das einzige Organ, das je mehr Sie es benutzen, umso besser funktioniert. Kein Rückzug, sondern vermehrtes intellektuelles Engagement ist angezeigt. Pranayama, die Yoga-Atmung ist bekannt für ihre positive Wirkung auf das Zentralnervensystem und sollte täglich in der früh und vor dem Einschlafen praktiziert werden. Gehen Sie mindestens zweimal im Monat zu einer kräftigen Ayurveda Ganzkörperölmassage. (6) Potenzstörungen Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit einer Potenzstörung deutlich an. Ayurveda wie auch die moderne Medizin unterscheiden zwischen Erektionsstörungen (Impotentia coeundi) und der Unfähigkeit bei normaler Erektion ein Kind zu zeugen (Impotentia generandi). Ayurveda macht eine weitere Unterteilung entsprechend den Ursachen: (1) psychologisch, (2) Störungen der Bioenergien, (3) Defizite des Fortpflanzungsgewebes (Shukra Dhatu), (4) Krankheit und Verletzungen (5) familiär bedingt und (6) Alter. Therapie: Bei den altersbedingten Potenzstörungen helfen intensive Rasayana (Anti-aging) Behandlungen. Das Hauptaugenmerk liegt in milden reinigen Maßnahmen, die gleichzeitig auch nährende Wirkung auf die Gewebe besitzen müssen, denn die Körperstrukturen sollten im Alter auf keinen Fall reduziert werden. Ganzkörpermassagen mit stark nährenden Ölen mit anschließenden milden Wärmebehandlungen gelten als vorbereitende Therapien. Ab dem 4. Tag werden zusätzlich zu den physikalischen Maßnahmen auch nährende Ölklistiers (Anuvasana Vasti) sowie Klistiers mit Kräuterabkochung (Niruha Vasti) durchgeführt. Nach diesen milden reinigenden und gleichzeitig nährenden Behandlungen, wird mit einer medikamentösen Therapie begonnen. Mono-Pflanzenkonzentrate aus Withania somnifera, Tribulus terrestris, Aspargus ascendens, Ipomoea digitata und Mucuna pruriens sind ausgezeichnete Mittel um die Potenz sowie die Spermazahl zu vermehren. Noch wirksamer sind herbo-mineralische Präparate wie Makardwaja mit Moschus, Vasantkusumaraka Rasayana oder Kasturibhairava Rasa. Sie sind für den Einsatz in Europa eher ungeeignet, da sie auch metallische Substanzen wie Gold, Silber und Quecksilber enthalten. In Indien erfreuen sie sich größter Beliebtheit trotz dem verständlich hohen Verkaufspreisen. In meiner Klinik in Indien habe ich diese oft aber immer mit ausdrücklichem Einverständnis des Klienten mit gutem Erfolg eingesetzt. Ernährung: Eine Vata-reduzierende Ernährungsweise, die von Natur aus stark nährend wirkt, zeigt zwar die beste Wirkung in Bezug auf Vermehrung von Rasa Dhatu und den anderen Körpergeweben. Aber gute, deftige Nahrung macht auch müde und schlapp. Alle Energie geht in den Verdauungsprozess und unmittelbar bleibt nichts übrig, für den sexuellen Akt. Deshalb soll diese Ernährung doch nicht allzu schwer ausfallen und unbedingt angereichert sein mit anregenden Gewürzen wie frischem Ingwer, Safran und Muskat. Saure und extrem scharfe oder stark bittere Speisen sollten unbedingt vermieden werden. Sie reduzieren das Fortpflanzungsgewebe. Industriell gefertigten Nahrungsmitteln einschließlich Konserven- und Tiefkühlprodukten fehlt die helle Kraft (Chi oder Jiva), die für eine erfüllte emotionale und körperliche Lustempfindung absolut notwendig sind. Lifestyle: In der klassischen Ayurveda Literatur wird ein Partner oder eine Partnerin, die alle Ihre Sinne ansprechen, als das vorzüglichste aller Aphrodisiaka bezeichnet. Wenn Sie Ihr Partner oder Ihre Partnerin stimuliert, dann wird diese Stimulation dafür sorgen, dass die Hormone nur so fließen. In der Regel genügt ein einzelner Reiz alleine nicht. Das berühmte Werk der Sexologie „Kamasutra“ bedeutet wörtlich „Perlenkette der Lust“, was uns zeigen soll, dass viele kleine Perlen aufgereiht auf einer Schnur zur lustvollen Erfüllung führen, nicht der große Knall!  
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Kerstin Rosenberg ist international anerkannte Spezialistin für Ayurveda-Ernährung und bildet seit über 10 Jahren Ayurveda-Therapeuten aus.
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